
München-Ausflug der Stemmer Schützen war ein voller Erfolg!
Wenn einer eine Reise tut, da kann er was erleben.... So können auch die Teilnehmer vom Ausflug der „Stemmer Schützen“ viel Erzählen.
Bei pünktlicher Abfahrt um 06.00 Uhr in Bad Steben und Zwischenstop in Naila fuhr die Ausflugsgruppe auf direktem Weg nach München. Eine kurze „Werschtla“- und Kaffeepause wurde in Greding eingelegt.
In München angekommen wurde zuerst die BMW-Welt mit ihrer atemberaubenden Architektur bestaunt und die neuesten BMW-Modelle in Augenschein genommen. Anschließend durfte ein Rundgang im erst wiedereröffneten und 5-mal größerem BMW-Museum nicht fehlen. Am frühen Nachmittag war dann Einchecken im Hotel in Erding angesagt.
Um 16.00 Uhr wurden die Teilnehmer vom Gebietsleiter der ERDINGER-Weissbräu Herrn Alfred Weihermüller begrüßt und zu einer Bierkostprobe verbunden mit anschließender Führung durch die technischen und logistischen Anlagen der Brauerei eingeladen.
Auf dem „Erdinger Herbstfest“ ließ man dann den Abend im vollbesetzten 4000-Mann-Zelt bei einer oder mehreren Maß spezialgebrautem ERDINGER-Festbier ausklingen. Auch am nächsten Tag hatte man noch die Songs der Band wie „Des Erdinger-Weißbier des is halt a.......“ oder „Suu a scheener Tog.......“ in den Ohren.
Die Erdinger verstehen es halt, Feste zu feiern!
Nach einem reichhaltigen Frühstücksbuffet startete die Gruppe nach Hochbrück zur Olympia-Schießanlage von 1972. Hier fand gerade die Deutsche Meisterschaft der Sportschützen statt. Herr Horneber, der Sportleiter des Bayerischen Sportschützenbundes, führte die Gruppe durch die größte zivile Schießanlage der Welt. Hier konnte auch einigen Sportschützen aus der Region über die Schulter geschaut und mitgefiebert werden.
Am frühen Nachmittag teilte sich die Gruppe auf. Ein Teil besichtigte die Allianz-Arena, der andere Teil fuhr mit der U-Bahn in die Innnenstadt zum Marienplatz, Viktualienmarkt, Englischen Garten etc.
Gegen 17.00 Uhr des zweiten Tages trafen sich alle wieder, um Richtung Heimat aufzubrechen.
Zum Abschluss wurde im Bus mit einem „3-Fach Gut-Schuß“ und „Stemmer Zielwasser“ noch auf die schöne Fahrt angestoßen.
BILDTEXT:
Vor der BMW-Welt in München trafen sich die Teilnehmer vom Schützenausflug Bad Steben mit 1. Vorstand und Organisator (2. v. links) zu einem Erinnerungsfoto
Bad Steben – Mit der Proklamation von Gerhard Löhner zum neuen Regenten der Schützengesellschaft 1841 erlebte das Bad Stebener Schützenfest seinen Höhepunkt; Vorsitzender Wolfgang Seidel nahm dem bisherigen Regenten Stefan Gramalla die Königskette ab und legte sie dem neuen König um, assistiert von Oberschützenmeister Walter Diezel. Königsnadel, Ehrenbecher und Königskrug waren weitere Gaben und Auszeichnungen für den neuen Regenten, den die Schützenbrüder und -schwestern lautstark mit „Gut Schuss“ feierten. Wesentlich kürzer war das Prozedere bei der Proklamation des Jungschützenkönigs Johann Gölkel, der sich für ein weiteres Jahr den Besitz der Jungschützenkette sicherte. Mit einem prächtigen 9-Teiler ging der Karl-Singer-Gedächtnis-Pokal nach dreimaligem Gewinn endgültig in den Besitz von Rudolf Herold über. Für Sabine Löhner und Elke Gölkel, die Ehefrau beziehungsweise Mutter der neuen Regenten, gab‘s Blumengebinde. Wenige Stunden später folgte mit dem romantischen Felsenfeuerwerk ein bunt schillerndes Farbspektakel zum Ausklang des Festes. Bereits am frühen Nachmittag hatten die Schützen in ihren historischen Uniformen der Landwehr das Bad Stebener Schützenfest lautstark „angeböllert“. Für das Vergleichsschießen, an dem sich heuer 16 Vereine beteiligten, überreichte der Vorsitzende an die drei Erfolgreichsten Pokale. Mit insgesamt 241 Ringen stellte der CSU-Ortsverband mit Christian Wages, Christian Köhn und Matthias Friedrich das beste Team. Mit 238 Ringen folgten die Computer-Freaks von „Co Was“ (Kirsten Jacob, Benjamin Pfaffenberger, Florian Gäbelein), und die Thierbacher Feuerwehr (Sebastian Gärtner, Jürgen Schneider, Andreas Hüttner) erreichte mit 236 Ringen Platz drei. Der beste Glücksschuss auf die historische Festscheibe gelang ebenfalls der CSU, in deren Besitz das gute Stück überging. Für das beliebte Gäste- und Kurgästeschießen mit Kleinkaliber auf der 50-Meter-Distanz hatte die Staatsbad GmbH Trophäen gesponsert, die Reinhard Langer in Vertretung des Kurdirektors den strahlenden Gewinnern Dora Koptayna aus Lüchow-Dannenberg, Uta Mock aus Mühlhausen in Thüringen und Dieter Gleinig aus Senftenberg/Sachsen überreichte. Beim Gästeschießen gingen die Pokale an Joachim Lang sowie Marina und Florian Findeiß. Langer lobte die Bereitschaft der Bad Stebener Schützen, Gäste des Staatsbades immer wieder auf Zeit in ihr Vereinsleben und den Schießbetrieb zu integrieren. Für gute Laune bei den Festbesuchern an der „Sachsenruh“ sorgten „Rocco“ am Nachmittag und am Abend die „Döbraberg-Musikanten“. R. S. Quelle: Frankenpost |
Proklamation der Bad Stebener Schützenkönige 2008: Jungschützenkönig Johann Gölkel und Schützenkönig Gerhard Löhner (Zweiter und Dritter von links) mit (von links) Elke Gölkel, Sabine Löhner, Rudolf Herold (Karl-Singer-Gedächtnis-Pokal), Vorsitzendem Wolfgang Seidel, Vizekönig Jürgen Seidel, dem vorjährigen Schützenkönig Stefan Gramalla und Oberschützenmeister Walter Diezel.
Beim Vergleichsschießen der Bad Stebener Vereine siegte die CSU (241 Ringe). Unser Bild zeigt (von links) Pokal- und Festscheiben-Gewinner Christian Wages (CSU), zweiten Vorsitzenden Gerhard Löhner sowie Florian Gäbelein, Kirsten Jacob und Benjamin Pfaffenberger vom Computer-Club „Co Was“, der auf den zweiten Platz des Vergleichsschießens kam.